Content Credentials prüfen
Lesen Sie das C2PA-Manifest in einem Video oder Bild aus: was es zur KI-Beteiligung angibt, wer es signiert hat und ob sich seitdem etwas geändert hat. Ihre Datei verlässt den Browser nicht.
Read in EnglishDatei prüfen
MP4- und MOV-Videos, JPEG-, PNG- und WebP-Bilder. Die Prüfung läuft vollständig in Ihrem Browser.
Was ein Ergebnis tatsächlich aussagt
Content Credentials sind eine signierte Aussage der Datei über sich selbst. Das ist enger als „wurde das mit KI gemacht“ — und der Unterschied zählt.
- Was die Datei angibt
- Das Manifest benennt den Digital Source Type — vollständig KI-generiert, enthält KI-generierte Anteile, Kameraaufnahme und so weiter — sowie das erzeugende Werkzeug. Das ist die Auskunft der Datei über ihre eigene Entstehung.
- Wer signiert hat
- Jedes Manifest ist mit einem Zertifikat signiert. Der Prüfer zeigt Signierer, Aussteller und ob dieses Zertifikat auf der C2PA-Liste bekannter Signierer steht — daran unterscheiden Sie eine Behauptung von einer belastbaren Behauptung.
- Ob es unverändert ist
- Die Signatur wird gegen das Manifest geprüft. Eine nachträglich veränderte Angabe fällt damit als ungültig auf, statt unbemerkt durchzugehen. Zusätzlich wird der Medien-Hash neu berechnet — das deckt die andere Hälfte ab: eine nach dem Signieren bearbeitete Datei oder ein aus einer anderen Datei übernommenes Manifest.
- Was „keine Credentials“ heißt
- Das Fehlen beweist nichts. Die meisten Dateien tragen gar kein Manifest, und jedes Werkzeug, das eine Datei neu kodiert, kann es entfernen. „Keine Content Credentials“ heißt: Die Datei trifft keine Aussage — nicht, dass sie ohne KI entstanden ist.
Was Content Credentials sind
Content Credentials ist der geläufige Name für C2PA, einen offenen Herkunftsstandard der Coalition for Content Provenance and Authenticity. Ein C2PA-Manifest ist ein Block signierter Metadaten in der Datei selbst: Er hält fest, womit sie erzeugt wurde, was mit ihr geschehen ist und wer für diese Angaben einsteht.
Die Signatur ist der Unterschied zu gewöhnlichen Metadaten. Ein EXIF-Feld kann jeder schreiben; ein C2PA-Manifest ist mit einem Zertifikat signiert, sodass eine veränderte Angabe bei der Prüfung durchfällt, statt stillschweigend zu passieren. Deshalb können Plattformen automatisch darauf reagieren — Meta, TikTok, LinkedIn und OpenAI lesen diese Signale beim Upload aus.
Was dieses Werkzeug prüft
Hier läuft die C2PA-Referenzimplementierung in Ihrem Browser — das Ergebnis ist also eine vollständige Validierung, kein bloßes Auslesen. Geprüft wird, ob das Manifest unverändert und mit dem enthaltenen Zertifikat signiert ist, ob der Medien-Hash bei Video wie Bild stimmt, und ob das Zertifikat auf die C2PA-Vertrauensliste zurückführt. Der Medien-Hash ist die entscheidende Prüfung: Sie belegt, dass das Manifest zu genau dieser Datei gehört und nicht aus einer anderen übernommen wurde. Die Signatur allein kann das nicht zeigen, denn sie deckt die Angabe ab und berührt die Bilddaten nie.
Nichts davon belegt, dass die Angabe inhaltlich *stimmt*. Ein Signierer kann eine falsche Angabe signieren; geprüft ist, wer sie gemacht hat und dass sich seither nichts geändert hat. Lesen Sie ein grünes Ergebnis als verifizierte Herkunft, nicht als Beweis, dass eine Datei ist, was sie behauptet.
Warum Werbetreibende plötzlich danach gefragt werden
Art. 50 Abs. 2 KI-VO verlangt, dass KI-erzeugte Audio-, Bild-, Video- und Textinhalte in einem maschinenlesbaren Format markiert werden. Diese Pflicht trifft den Anbieter des KI-Werkzeugs, nicht das werbetreibende Unternehmen — gefragt, ob ein Asset die Markierung trägt, wird aber Letzteres. Die sichtbare KI-Kennzeichnung ist eine davon getrennte Pflicht nach Art. 50 Abs. 4 KI-VO.
Zur KI-KennzeichnungspflichtFAQs
Fragen zu Content Credentials
Wird meine Datei irgendwo hochgeladen?
Nein. Die gesamte Prüfung — einschließlich der Neuberechnung des Medien-Hashes über die Datei — läuft lokal in Ihrem Browser, nichts wird an unsere Server gesendet. Deshalb dauert die erste Datei einen Moment: Der Prüfer selbst muss erst geladen werden.
Welche Dateitypen können Content Credentials tragen?
Dieser Prüfer liest MP4- und MOV-Videos sowie JPEG-, PNG- und WebP-Bilder. Die C2PA-Spezifikation deckt mehr Formate ab — darunter AVIF, HEIC, WAV, MP3, PDF und SVG. Eine Datei, die dieses Werkzeug ablehnt, kann also trotzdem ein Manifest tragen.
Warum hat meine exportierte Anzeige keine Credentials?
Die meisten Schnitt- und Export-Pipelines schreiben keine, und jeder Schritt, der eine Datei ohne Rücksicht auf das Manifest neu kodiert, entfernt das Vorhandene. Credentials müssen beim Export von einem Werkzeug gesetzt werden, das sie signiert — nachträglich rekonstruieren lassen sie sich nicht, weil die Signatur den Inhalt zum Zeitpunkt des Signierens abdeckt.
Bedeuten Content Credentials, dass KI im Spiel war?
Nicht für sich genommen. Ein Credential hält fest, wie eine Datei entstanden ist — das kann eine reine Kameraaufnahme sein. Entscheidend ist der angegebene Digital Source Type: Dieser Prüfer übersetzt ihn in Klartext — vollständig KI-generiert, enthält KI-generierte Anteile, Kameraaufnahme und so weiter.
Kann man Content Credentials fälschen oder entfernen?
Entfernen ist leicht — eine Neukodierung wirft das Manifest meist weg, und genau deshalb beweist das Fehlen nichts. Fälschen kaum: Das Manifest ist signiert, jede Änderung macht die Signatur ungültig. Möglich bleibt, eine falsche Angabe mit einem eigenen Zertifikat zu signieren — dafür gibt es die Liste bekannter Signierer.
Erfülle ich damit die KI-Verordnung?
Das hier ist ein Lesewerkzeug, kein Compliance-Nachweis. Es zeigt, was eine Datei angibt. Die maschinenlesbare Markierung anzubringen ist nach Art. 50 Abs. 2 KI-VO Sache des KI-Anbieters; eine sichtbare Kennzeichnung nach Art. 50 Abs. 4 KI-VO ist Sache des Werbetreibenden.
Herkunft gehört in den Export
Solid erkennt, deklariert und signiert die KI-Herkunft jedes exportierten Assets kryptografisch und liest beim Upload vorhandene C2PA-Metadaten aus, damit generiertes Material schon beim Hereinkommen erkannt wird. Niemand muss Dateien hinterher von Hand prüfen.
Solid ist KI-Videoproduktion für Performance-Teams. Marken wie Waterdrop, Refurbed und HOLY skalieren damit ihre besten Anzeigen.





